Schützengilde Tempelfelde 1861 e.V. -> Verein -> Satzung und Wahlordnung  
     
 
Hauptsatzung der Schützengilde Tempelfelde 1861 e.V.
 
§ 1 Name und Sitz
Der Verein trägt den Namen "Schützengilde Tempelfelde 1861 (SGT) e.V."
Er wurde im Jahre 1861 gegründet. Nach jahrzehntelanger Einstellung der Vereinsarbeit wurde der Verein 1992 wiedergegründet und 1993 in das Vereinsregister eingetragen. Der Verein hat seinen Sitz in Tempelfelde.
 
§ 2 Ziele und Aufgaben
  1. Die Schützengilde Tempelfelde ist ein freiwilliger, sich selbst verwaltender Zusammenschluss. Der Verein verfolgt Interessen zur Wahrung und Pflege des Brauchtums, sowie zur Förderung der Jugend an sportlichen Übungen und Wettkämpfen.
  1. Die Gilde ist politisch, weltanschaulich und konfessionell neutral. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Gewinne und andere Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  1. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei eventuellem Ausscheiden aus dem Verein keinerlei Rückzahlungen von Beiträgen oder von Ausgleichen für den Gemeinwert von etwa geleisteten Sacheinlagen.
  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
  1. Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zielen und Aufgaben des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
§ 3 Geschäftsjahr
Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.
 
§ 4 Mitgliedschaft
  1. Die Aufnahme von passiven und aktiven Mitgliedern erfolgt auf Grund schriftlicher Beantragung beim Vorstand. Der Vorstand entscheidet durch Abstimmung (Stimmenmehrheit der anwesen-den Mitglieder) über die Aufnahme der Antragsteller als Mitglied. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  1. Nach erfolgter Aufnahme ist eine Aufnahmegebühr und der entsprechende Quartalsbeitrag zu zahlen, deren Höhe und Zahlungsmodalitäten auf der jährlichen Hauptversammlung festgesetzt werden.
  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  1. Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes ist zum Monatsende möglich. Bereits eingezahlte Mitgliedschaftsbeiträge berechtigen nicht zu einer Rückforderung.
  1. Der Ausschluss von Vereinsmitgliedern kann erfolgen
    -
    bei erheblicher Verletzung der Hauptsatzung,
    -
    bei schweren Verstößen gegen die Interessen des Vereins,
    -
    wegen groben unsportlichen Verhaltens.
    Ü
    ber den Ausschluss beschließt die Jahreshauptversammlung mit Zweidrittelmehrheit nach Anhören des betreffenden Mitgliedes. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann aber auch bei besonders schwerwiegenden Verstößen durch Dreiviertelmehrheit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu dieser muss der Vorstand mit einfacher Mehrheit einladen. Vor der Entscheidung ist dem betreffenden Mitglied die Gelegenheit zur Anhörung zu geben. Die Entscheidung ist endgültig.
 
§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, an Versammlungen und anderen Maßnahmen seine Teilnahme zu gewährleisten. Begründete Entschuldigungen werden durch den Vorstand entgegengenommen.
  1. Das Mitglied trägt durch persönliche Vorbildwirkung dazu bei Kameradschaftlichkeit, Ordnung, Sauberkeit und Einhaltung der Gesetzlichkeiten zum Grundsatz seines Handeln zu machen und die Festlegungen der Hauptsatzung allzeit zu wahren.
  1. Der Mitgliederbeitrag ist im voraus zu entrichten. Weitere finanzielle Mittel und deren Bereitstellung werden durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Der Rückstand der Beiträge auf länger als drei Monate kann den Auschluß des Mitgliedes durch den Vorstand zur Folge haben.
  1. Jedes aufgenommene Mitglied erhält eine gedruckte Ausfertigung der Hauptsatzung.
  1. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die Beschlussfassung ein Rechtsgeschäft zwischen dem Mitglied, seinen Angehörigen oder Personen die mit ihm in einem unmittelbaren Vor- oder Nachteilsverhältnis stehen und dem Verein betrifft.
  1. Die Mitglieder haben das Recht, die Anlagen, Waffen, Schussgeräte und sonstigen Materialien des Vereins zweckentsprechend zu nutzen und die Pflicht sie pfleglichst zu behandeln.
 
§ 6 Organisation
  1. Vereinsorgane sind
    1.1. d
    ie Jahreshauptversammlung (Mitgliederversammlung),
    1.2. d
    er geschäftsführende Vorstand.

    Z
    u 1.1.:
    Die Jahreshauptversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern. Jedes Vereinsmitglied, ob jugendlich oder volljährig, hat Stimmrecht. Stimmübertragung an einen anderen Vereinzu-gehörigen ist nicht möglich. Die Jahreshauptversammlung wird bis Ende Februar jeden Jahres einberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Beschluss des Vorstandes oder auf schriftliches Verlangen von mindestens einem Fünftel der Mitglieder einzuberufen. In diesem Falle ist die Mitgliederversammlung spätestens innerhalb 6 Wochen nach erfolgtem Antrage einzuberufen. Die zu behandelnde Tagesordnung ist rechtzeitig durch besondere Einladung, Aushang oder durch den Amtsanzeiger bekanntzugeben.

    Zu 1.2.:
    Der geschäftsführende Vorstand wird auf der Jahreshauptversammlung auf zwei Jahre gewählt. Der geschäftsführende Vorstand setzt sich zusammen aus dem
    1. Vorsitzenden,
    2
    . Vorsitzenden,
    Schatzmeister,
    Schriftführer,
    und den Sportleitern.

    Die Vorstandssitzungen sind 10 Tage vorher einzuberufen. Die Jahreshauptversammlung ist 14 Tage vorher einzuberufen.
  1. Der Verein führt regelmäßig (1x monatlich) Mitgliederversammlungen durch.
  1. Der Verein versammelt sich jährlich zweimal und zwar am 2. Wochenende vor Pfingsten zu einem Königsschießen und im Laufe des Monats August zu einem Vogelschießen.

    Das Königsschießen wird mit einem KK-Sportgewehr durchgeführt. Derjenige Schütze mit der höchsten Ringzahl wird Schützenkönig / -königin, diejenigen Schützen mit den nächst niederen Ringzahlen zum Prinz bzw. zur Prinzessin ernannt. Der König bzw. die Königin erhalten für das laufende Jahr je eine Schüzenkette. Der Prinz und die Prinzessin erhalten jeweils einen Orden.

    Bezüglich des Vogelschießens bleiben für jedes Mal die zu treffenden Maßnahmen dem Vorstand vorbehalten.
  1. Bei der Durchführung der Schießwettkämpfe mit Schusswaffen regeln sich alle Maßnahmen nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
 
§ 7 Weitere Mitgliederversammlungen
In weiteren ordentlich oder außerordentlich einberufenen Mitgliederversammlungen können auf Beschluss von mehr als der Hälfte der eingetragenen Mitglieder Obliegenheiten der Jahreshaupt-versammlung wahrgenommen werden.
 
§ 8 Jahreshauptversammlung
  1. Der Jahreshauptversammlung obliegt:

    a)
    d
    ie Abnahme der Jahresrechnung und des Jahreberichtes, sowie Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes,

    b)
    Wahl des 1. Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden, des Schatzmeisters, des Schriftführers und der Sportleiter,

    c)
    Erlass der Hauptsatzung und Änderungen hierzu,

    d)
    Wahl von zwei Kassenprüfern für jeweils 1 Jahr,

    e)
    Beschlussfassung über allgemeine Vereinsfeste und Vereinssportveranstaltungen größeren Rahmens bzw. die Nachgenehmigung.

    f)
    Erledigung von Vorlagen des Vorstandes und Anträge der Vereinsmitglieder.

    Anträge müssen 8 Tage vor der Jahreshauptversammlung beim 1. oder 2. Vorsitzenden eingereicht werden. Dringende Anträge können noch in der Jahreshauptversammlung eingebracht werden. Über die Dringlichkeit entscheidet die Versammlung mit Zweidrittel-mehrheit der anwesenden Stimmen. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Hauptsatzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Drittel der Erschienenen notwendig. Zur Änderung der Ziele und Aufgaben der Gilde ist die Zustimmung von 90 % aller Mitglieder erforderlich.
  1. Den Vorsitz der Jahreshauptversammlung führt der Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit oder bei anderen Gründen der 2. Vorsitzende. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Vereins-versammlungen ist ein Protokoll zu führen.
 
§ 9 Geschäftsführender Vorstand
Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Hauptsatzung. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder der beiden Vorsitzenden kann den Verein allein vertreten. Dem Geschäftsführenden Vorstand obliegen:
  1. Die Festsetzung und Vorbereitung der Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung.
  1. Die Aufnahme von Mitgliedern, Ausschluss von Mitgliedern mit Einschränkung § 5.
  1. Die jährliche Berichterstattung, Verwaltung des Vermögens und Rechnungslegung.
  1. Die Vorbereitung, Beaufsichtigung von Schießveranstaltungen und Vereinsfeierlichkeiten.
  1. Alle ihm sonst durch ordnungsmäßigen Beschluss der Jahreshauptversammlung übertragenen und sich aus dieser Hauptsatzung ergebenen Arbeiten.
 
Der 1. und der 2. Vorsitzende ruft die Jahreshauptversammlung und die Vorstandssitzungen ein, er leitet sie und vertritt den Verein nach innen und außen. Ferner können sich der 1. und der 2. Vor-sitzende nach eigenem Ermessen über den Stand und die ordnungsgemäße Buchführung der Vereinskasse und der Schießsportkassen unterrichten lassen. Ferner sind sämtliche Rechnungen und Ausgaben des 1. und 2. Vorsitzenden dem Schatzmeister anzuweisen. Der Schatzmeister führt eine genaue Mitgliederliste und das gesamte Kassenwesen in eigener Verantwortung. Er hat über sämtliche Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen und die einzelnen Posten durch Belege nachzuweisen. Alljährlich in der ersten Jahreshauptversammlung hat der Schatzmeister eine von den Rechnungs-prüfern bereits geprüfte Jahresrechnung vorzulegen.
 
§ 10 Auflösung des Vereins
Zur Auflösung des Vereins bedarf es eines mit neun Zehntel der anwesenden Mitglieder gefassten Beschlusses der Jahreshauptversammlung. Die verbliebenen Kapitalanteile übernimmt ein ent-sprechend nachfolgender Verein oder die Gemeinde Tempelfelde.
 
§ 11 Schlussbestimmungen
Diese Hauptsatzung tritt mit dem Tage der Annahme durch die Jahreshauptversammlung in Kraft. Zur Änderung dieser Hauptsatzung bedarf es eines besonderen Antrages und der Zustimmung der Zwei-drittelmehrheit der ordnungsgemäß einberufenen Jahreshauptversammlung.

Diese Hauptsatzung wurde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 26.01.2002 im Vereins-lokal "Zur Linde" Tempelfelde beschlossen.
 

Wahlordnung der Schützengilde Tempelfelde 1861 e.V.
 
§ 1 Grundsätze

(1) Die Wahlen zum Vorstand und zum/zur Kassenprüfer/in erfolgen entsprechend den Festlegungen
der Satzung des Vereines und den gesetzlichen Bestimmungen zum Vereinsrecht im BGB.

(2) Vor der Wahl ist die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung festzustellen. Die
Beschlussfähigkeit ist gegeben, wenn die Mitgliederversammlung lt. Satzung des Vereines
ordnungsgemäß eingeladen wurde.
 
§ 2 Wahlleitung

(1) Der Vorstand schlägt der Mitgliederversammlung drei Mitglieder als Wahlkommission vor. Die
Bestätigung der Wahlkommission erfolgt durch Beschluss der Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Sollte der Vorschlag nicht die erforderliche einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erreichen, so
kann jedes Mitglied weitere Vorschläge machen bzw. sich um diese Aufgabe bewerben.

(2) Die Mitglieder der Wahlkommission bestimmen untereinander den/die Wahlleiter/in.

(3) Die Mitglieder der Wahlkommission dürfen nicht für ein Amt im Vorstand bzw. der Kassenprüfung
kandidieren.
 
§ 3 Wahlvorbereitung

(1) Der Wahlleiter gibt die Anzahl der zu wählenden Kandidaten gemäß Satzung bekannt und erläutert
das Wahlverfahren (§§ 4 - 6).
 
§ 4 Wahlvorschläge

(1) Alle Mitglieder des Vereines können während der Wahlversammlung Wahlvorschläge für sich
selbst oder andere Mitglieder abgeben. Vorschläge "im Block" sind zulässig.

(2) Die Wahlvorschläge können mündlich oder schriftlich bei der Wahlleitung abgegeben werden.
Der/die Wahlleiter/in erfragt bei den vorgeschlagenen Mitgliedern anschließend deren Bereitschaft zur
Kandidatur.

(3) Bei unvermeidbarem Fernbleiben zur Wahl kann ein Wahlvorschlag im Voraus in Form einer
schriftlichen (E-Mail ist zugelassen) Mitteilung an den Vorstand unterbreitet werden der diesen dann
an den/die Wahlleiter/in übergibt.
 
§ 5 Wahldurchführung

(1) Die Wahlen sind als geheime Wahlen durchzuführen, hierzu werden Stimmzettel mit der
Kandidatenliste ausgegeben. Für jeden Kandidaten muss eindeutig jeweils "Ja", "Nein" oder
"Enthaltung" angekreuzt sein, anderenfalls gilt die Stimme als ungültig.
 
§ 6 Auszählung

(1) Die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden
nicht gezählt.

(2) Ein Kandidat gilt als gewählt, wenn er die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich
vereint.

(3) Stimmengleichheit bei zwei oder mehr Kandidaten erfordert nur dann eine Stichwahl, wenn diese
Kandidaten gemäß der Anzahl der im ersten Wahlgang für sie abgegebenen Stimmen die Chance
haben dadurch gewählt zu werden.
 
§ 7 Wahlwiederholung

(1) Wird während der Wahlhandlung oder der Stimmenauszählung ein Fehler festgestellt der Einfluss
auf das Wahlergebnis haben kann hat der/die Wahlleiter/in die Wahlhandlung bzw. die
Stimmenauszählung abzubrechen und die Wiederholung der Wahlhandlung bzw. der
Stimmenauszählung zu veranlassen.
 
§ 8 Abschluss der Wahl

(1) Der/die Wahlleiter/in erfragt nach der Wahl der Kandidaten deren Bereitschaft zur Annahme der
Wahl welche klar erklärt werden muss.

(2) Die für den Vorstand gewählten Kandidaten führen unmittelbar nach ihrer Wahl eine konstituierende Sitzung durch bei der die Vorstandsfunktionen besetzt werden. Das Ergebnis ist der Wahlversammlung bekanntzugeben.
 
§ 9 Protokoll

Über den Verlauf und das Ergebnis der Wahl ist durch die Wahlkommission ein Protokoll
anzufertigen und dem Vorstand zu übergeben. Es muss insbesondere enthalten:
  • den Ort und die Zeit der Wahlversammlung,
  • die Anzahl der Teilnehmer (anwesende Mitglieder),
  • die Mitglieder der Wahlkommission und den/die Wahlleiter/in/in,
  • die Namen der vorgeschlagenen Kandidaten,
  • die Ergebnisse der Wahlgänge,
  • die Bestätigung, dass die gewählten Mitglieder die Wahl annehmen,
  • die Unterschriften des Wahlleiters / der Wahlleiterin und der Mitglieder der Wahlkommission.
Die Wahlordnung wurde auf der Mitgliederversammlung am 6. Januar 2016 in Tempelfelde beschlossen.
 
 
     
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